Am Mittwoch, den 10. Oktober, findet unser diesjähriger Medienaperitif in den Kölner Stiftungsräumen statt. In den Workshops beschäftigten wir uns mit digitalen Spielewelten, dem Einstieg ins Programmieren mit Lego Mindstorms sowie mit YouTube im Bildungskontext.

 

Das Programm:

15:00: GETRÄNKE, FINGERFOOD, BEGRÜSSUNG IN DER SK STIFTUNG

15:15: WORKSHOPS

Workshop 1: Lego Mindstorms – ein Einstieg ins Programmieren

Workshop 2: Digitale Spielewelten – eine Methodenkostprobe

Workshop 3: YouTube – ein Netzwerk auch für Bildung

18:00: ENDE DES MEDIENAPERITIFS

 

Die Teilnahmegebühr beträgt 25,- €. Die maximale Teilnehmerzahl liegt je nach Workshop bei 10 bis 14 Personen.

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Workshop 1: „Lego Mindstorms – ein Einstieg ins Programmieren"

Ein Grundverständnis dessen, was unter Algorithmen und Sensorik zu verstehen ist, stellt eine zentrale Forderung der digitalen Bildung dar. Diese Begriffe verweisen auf Technologien, die unseren Lebensalltag durchdringen und immense Wirkungen auf gesellschaftliche und politische Prozesse haben. Damit sie nicht abstrakt bleiben oder gar mystifiziert werden, ist es wichtig, mit Kindern und Jugendlichen über sie ins Gespräch zu kommen. Am besten funktioniert das durch eigenes aktives Ausprobieren. Lego Mindstorms ermöglicht eine Lernumgebung, in der Roboter und Fahrzeuge zusammengebaut, mit Sensoren ausgestattet und schließlich programmiert werden. Spielerisch werden auf diesem Wege die ersten Algorithmen erstellt und schrittweise verbessert. Gemeinsam in der Lerngruppe funktioniert das besonders gut, denn der Austausch darüber, welche Lösungen die anderen für bestimmte Aufgaben gefunden haben, unterscheiden sich oft von den eigenen. In diesem Workshop können Sie durch aktives und spielerisches Ausprobieren die verschiedenen Möglichkeiten von Lego Mindstorms kennenlernen. Referent: Jan Dahlhaus

 

Workshop 2: „Digitale Spielewelten – eine Methodenkostprobe"

Videospiele nehmen heute als Phänomen der Jugendkultur eine zentrale Bedeutung ein. Kinder und Jugendliche können angesichts der Erfahrung, die sie mit dem Medium gesammelt haben, als Expert*innen bezeichnet werden. Die Pädagogik sollte in Betracht ziehen, sich diese Expertise nutzbar zu machen, z.B. indem sie Elemente aus Games zusammen mit den Schüler*innen reflektiert. So lassen sich lebensweltnahe Phänomene wie moralische Entscheidungen, Gewalt oder Beziehungen, die in Spielewelten aufgegriffen und auf unterschiedliche Arten präsentiert werden, in Bildungsprozessen thematisieren. Auf interaktive und kurzweilige Weise werden im Workshop erprobte Methoden für den Einsatz digitaler Spiele vorgestellt, von denen ausgewählte direkt ausprobiert werden können. Alle Methoden sind für den niedrigschwelligen Einsatz mit Jugendlichen konzipiert und regen zu einer kritischen, kreativen und konstruktiven Auseinandersetzung mit digitalen Spielen an. Eine spezielle Gaming-Erfahrung wird nicht benötigt. Referent: Jürgen Sleegers (TH Köln)

 

Workshop 3: „YouTube – ein Netzwerk auch für Bildung"

Bewegtbild hat durch schnelles Internet und soziale Medien eine kaum zu überschätzende Bedeutung für die Bereiche Information und Kommunikation erlangt. Anleitungen werden heute kaum noch gelesen, vielmehr schauen sich gerade die jungen User entsprechende Videos auf YouTube an. Dort finden sie auch ihre Stars und Vorbilder, die mit ihren Clips und Kanälen alltägliche Themen und Interessen des jungen Publikums aufgreifen. Natürlich gibt es mehr als Let´s Plays und Lifestyle-Videos. Lehrkräfte laden eigene Erklärvideos auf die Plattform oder regen ihre Schüler*innen an, diese selbst zu erstellen. Damit bringen sie Prozesse in Gang, die im Sinne des „Lernens durch Erklären“ große Potenziale in sich bergen. Wie konzipiert man Lernvideos? Wie gelingt die Erstellung und Bearbeitung am besten? Und was ist zu beachten, wenn eine gewisse Reichweite erlangt werden soll? Dieser Workshop stellt Ihnen nicht nur die grundlegenden Informationen über die Bedeutung von YouTube vor, sondern bietet Ihnen zusätzlich auch die Möglichkeit Ihren eigenen Clip zu erstellen. Referent: Holger Knauf

 

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