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23.06.09 // Kölner SchülerInnen entwickeln Vision einer barrierefreien Stadt
Ergebnispräsentation aus dem Medienprojekt KölnBlicke
Rund 7 Millionen Menschen in Deutschland leben mit einer Behinderung – das sind annähernd 10 % der deutschen Bevölkerung. Um ihnen einen barrierefreien Zugang zu Gebäuden, Verkehrssystemen, akustischen und visuellen Informationen etc. zu ermöglichen, gibt es seit 2002 ein Gesetz zur Barrierefreiheit. Wie spiegelt sich dieses im Kölner Stadtbild wider? Welche Barrieren müssen Menschen, die einen Rollstuhl benutzen, täglich in der Domstadt überwinden? Welche unterschiedlichen Forderungen zur Barrierefreiheit existieren? Mit diesen Fragen beschäftigten sich im Rahmen der Projektreihe KölnBlicke insgesamt 43 SchülerInnen der Gesamtschule Holweide sowie der Willy-Brandt-Gesamtschule. Zum Thema „Die Vision einer barrierefreien Stadt“ unternahmen die SchülerInnen der Jahrgangsstufe 11 zwei Exkursionen durch Köln und hielten ihre Eindrücke fotografisch fest. Die erste Gruppe wurde von einer Rollstuhlfahrerin begleitet und konnte so die Stadt aus der Perspektive einer Gehbehinderten erfahren. Die zweite Gruppe führte im Anschluss an ihre Exkursion Expertengespräche mit einem Mitarbeiter der Behindertenbeauftragten der Stadt Köln und dem Geschäftsführer des „Zentrums für selbstbestimmtes Leben“. Nach den Eindrücken überlegten die SchülerInnen wo und wie Barrieren aufgehoben werden könnten und erstellten zu ihren Visionen einer barrierefreien Stadt eine Foto-Präsentation. Während des gesamten Projektes wurden die TeilnehmerInnen von StudentInnen des Geographischen Instituts der Universität zu Köln begleitet und unterstützt.
Die Projekt-Ergebnisse präsentieren die SchülerInnen
am Dienstag den 30.06. 2009 von 12:30 bis 13:30 Uhr
im großen Hörsaal des Geographischen Instituts der Universität zu Köln
Zülpicher Str. 49 // 50674 Köln
Zu der öffentlichen Präsentation sind interessierte BürgerInnen und PressevertreterInnen herzlich eingeladen. Die Projektverantwortlichen und -TeilnehmerInnen stehen den PressevertreterInnen im Anschluss an die Veranstaltung gern für Interviews zur Verfügung.
Hintergrundinformation KölnBlicke:
Die sk stiftung jugend und medien und das Geographische Institut der Universität zu Köln führen jährlich ein gemeinsames Medienprojekt der Reihe KölnBlicke durch, an dem Kölner Schulen teilnehmen. Ziel der Projektreihe ist es, Medienbildung mit Fachunterricht zu verknüpfen und dabei einen praktischen Bezug zur Lebenswelt der SchülerInnen herzustellen. Anstatt im Klassenraum über Büchern zu sitzen, erkunden die SchülerInnen, ausgerüstet mit Kamera und Mikorfon, über einen Zeitraum von mehreren Wochen ihre Stadt. Abschließend erstellen sie aus den gesammelten Informationen, Bildern und Tonaufnahmen ein kreatives Medienprodukt. Unterstützt werden die SchülerInnen dabei von Lehramts-StudentInnen des Geographischen Instituts sowie von DozentInnen der sk stiftung jugend und medien. Die Schulform der teilnehmenden Schulen und der Themenschwerpunkt variieren in jedem Projektdurchlauf.
Hintergrundinformation Stiftung:
Die sk stiftung jugend und medien der Sparkasse KölnBonn unterstützt junge Menschen dabei, die Welt der Medien besser zu verstehen und sie aktiv mitzugestalten. Seit 1976 informiert, berät und qualifiziert sie Jugendliche und junge Erwachsene aus der Region und unterstützt PädagogInnen. Ihre Schwerpunkte sind kreative Medienbildung, der Berufseinstieg in die Medienwelt sowie Qualifizierungs- und Arbeitsmarktthemen.
Pressekontakt sk stiftung jugend und medien der Sparkasse KölnBonn:
Silke Zimmermann // Im Mediapark 7 // 50670 Köln // Fon 0221.226 57 80 //
Fax 0221.226 57 78 // www.sk-jugend.de //
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Ihre Ansprechpartnerinnen sind:
Luise Weißler
Tel: 0221.888 95 483
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Meike Wiggers
Tel: 0228.227 77 51
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