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sk stiftung jugend und medien

 

Beispiel Realschule am Rhein: So kann eine Medienpartnerschaft aussehen

Unsere erste Medienpartnerschaft haben wir 2003 mit der Realschule am Rhein durchgeführt. Hier stellen wir Ihnen vor, wie wir die Zusammenarbeit gestaltet haben. (Da es sich um die erste Medienpartnerschaft handelte, haben wir mit der Realschule am Rhein zwei Jahre lang zusammengearbeitet.)


Voraussetzungen an der Schule

Die Realschule am Rhein ist eine Aufbaurealschule, d.h. es sind die Jahrgangsstufen 7 bis 10 vertreten. In zwei internationalen Klassen treffen Jugendliche aus aller Herren Länder aufeinander. Die Schule hat einen Förderverein, der einen Teil der Kosten übernahm, die im Rahmen der Medienpartnerschaft entstanden. Zum Zeitpunkt der Medienpartnerschaft zählte sie rund 360 SchülerInnen, die von 22 LehrerInnen unterrichtet wurden.

Die zwei Medienräume der Schule wurden zum damaligen Zeitpunkt hauptsächlich von Technik- und Informatikkursen genutzt. Einer der Räume war ausgestattet mit neun Pentium-Rechnern sowie Fremdsprachen-, Statistik- und Mathesoftware. Außerdem recherchierten die SchülerInnen dort im Internet. Der ältere Raum verfügte über sieben aufgerüstete, vernetzte 486er Rechner. Für die Arbeit mit einer kompletten Klasse waren die beiden Räume zu klein. Daher hatte die Schulleiterin zum Zeitpunkt der Medienpartnerschaft die Ausstattung der Schule mit Laptops beantragt.

Unter der Lehrerschaft gab es in etwa sechs LehrerInnen, die sehr medieninteressiert waren und die Partnerschaft von Anfang an aktiv mitgestaltet haben. Fünf weitere haben sich dank der Unterstützung durch die SK Stiftung zum ersten Mal an den Einsatz von Computern im Unterricht herangewagt bzw. eine Fortbildung in PowerPoint besucht. Rund die Hälfte des Lehrkörpers hat das Angebot der Medienpartnerschaft jedoch im ersten Jahr nicht wahrgenommen.


Verlauf der Medienpartnerschaft

Das erste Jahr der Medienpartnerschaft mit der Realschule am Rhein sah so aus:

Oktober 2003 bis Dezember 2003: Es entsteht eine Präsentation über die Edelweißpiraten in Geschichte, ein Projekt mit Musikmaker läuft im Musikunterricht und der Videoaustausch mit einer Klasse in Shanghai beginnt. Der Anstoß zu diesen Projekten kommt aus der SK Stiftung und wird von LehrerInnen aufgegriffen, die ohnehin medieninteressiert sind.

November 2003 bis Februar 2004: Weitere LehrerInnen beginnen das Angebot der Medienpartnerschaft zu nutzen. So erstellen SchülerInnen z.B. im Deutschunterricht mit einem Layout-Programm ein Plakat "Schock deine Eltern...lies ein Buch".

März 2004: Ein Team formiert sich, das die Schülerzeitung in neuem Design gestaltet. Außerdem bilden sich eine fortlaufende Mädchen- und Jungengruppe mit je einem Termin pro Woche.

Juni 2004: Auf Anregung der SK Stiftung findet eine Fortbildung in PowerPoint für die LehrerInnen statt.

Juni 2004 bis Juli 2004: Für den Informatikunterricht werden Visual Basic und Lego Mindstorms als neue Möglichkeiten entdeckt.


Meinungen der TeilnehmerInnen

Martina Frankenberger, Schulleiterin: „Als Direktorin muss ich die Medienpartnerschaft natürlich inhaltlich mittragen und organisatorisch unterstützen. Das heißt Unterrichtsgänge in die SK Stiftung genehmigen und den Stundenplan flexibel gestalten. Die Absprachen für die Projekte laufen direkt mit den Fachlehrern, ich habe also kaum Mehrarbeit. Durch die Partnerschaft wird das Thema Medien etablierter an unserer Schule. Ich stelle erfreut fest, dass sich die Kollegen gegenseitig motivieren, und ich das nicht allein tun muss.“

Sebastian Spatz, Schüler: „Ich nutze die Medien um etwas zu lernen und dort auch Erfahrungen zu sammeln, die mir vielleicht bei meinem späteren Berufsleben helfen können.“

Kirsten Steiner, Lehrerin für Deutsch und Geschichte: „An der Medienpartnerschaft gefallen mir vor allem die technischen Möglichkeiten und das technische Know-how der Mitarbeiter. Das eröffnet mir als Geisteswissenschaftler ganz neue Perspektiven für den Unterricht.“

 
 

Ihr Ansprechpartner ist:

team_welsch Thomas Welsch
Tel: 0221.888 95 482
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Eckdaten zur nächsten Partnerschaft

Zielgruppe: Haupt- oder Förderschulen in Köln
Projektzeitraum: jeweils ein komplettes Schuljahr
Kosten: nach Absprache
Bewerbungsfrist: Nächste Bewerbung voraussichtlich im Frühjahr 2012 möglich
Voraussetzung: gute Verkehrsanbindung an den Mediapark