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sk stiftung jugend und medien

 

Programm des Medienaperitifs 2011

Nach einem lockeren Einstieg mit alkoholfreien Cocktails und Fingerfood sowie einem Impulsvortrag konnten die TeilnehmerInnen zwischen drei verschiedenen Workshops wählen.

 

Impulsvortrag: Geodienste - wie das Internet den Raum erobert

(Referent: Thomas Welsch, Bildungsreferent bei der sk stiftung jugend und medien)

 

Workshop1: Animations- und Trickfilme selbst gemacht (Köln und Bonn)

(Referent: Seka Tokic, Dozentin bei der sk stiftung jugend und medien)

Animationsfilme haben einen ganz besonderen Charme. Figuren werden durch Bildfolgen, ähnlich wie beim Daumenkino-Effekt, zum Leben erweckt. Mittels der Stop-Motion-Technik werden Objekte Bild für Bild nur geringfügig verändert und mit der digitalen Fotokamera abfotografiert. In unseren Ferienworkshops zu diesem Thema haben wir immer wieder erlebt, wie ausdauernd und begeistert Kinder und Jugendliche hierbei sein können. Hintergründe werden gezeichnet, Figuren ausgeschnitten und Geschichten erdacht. Am Schluss werden die Bilder mittels Windows Movie Maker am PC zu einer Animation zusammengefügt. In diesem Workshop lernen Sie das Vorgehen für die 2D-Legetechnik kennen.

 

Workshop2: Greenscreen-Technik bei Videoprojekten (Köln)

(Referent: Adam Polcyk, Dozent bei der sk stiftung jugend und medien)

Sie kennen diese Möglichkeit vielleicht noch unter der Bezeichnung "Bluebox": Ob bei Wettervorhersagen oder in Spielfilmen – häufig kommt ein Trick zum Einsatz, der Chroma-Key-Effekt heißt: Dabei werden z.B. Personen im Studio vor einer einfarbigen, meist grünen Wand gefilmt. Der einfarbige Hintergrund wird anschließend mittels eines Videoeditors wie Adobe Premiere durch einen weiteren Film ersetzt. Videoprojekte mit Kindern und Jugendlichen werden auf diese Weise durch eine wichtige Funktion bereichert. Auch die ungewöhnlichsten und fantasievollsten Szenarien und Collagen können umgesetzt werden.

 

Workshop3: Spiele programmieren mit Kodu (Köln)

(Referentin: Jan Dahlhaus, Dozent bei der sk stiftung jugend und medien)

Einen spielerischen Einstieg in das Programmieren eigener Games bietet Kodu. Diese kostenlos nutzbare Lernumgebung stammt aus den Forschungslaboren von Microsoft. Für Kinder und Jugendliche ist sie aus zwei Gründen attraktiv: die farbenfrohe Darstellung in 3D und die schnellen Erfolge, die kein tiefes Eintauchen in Programmiertechniken erfordern. Warum also nicht einmal den Reiz von Computerspielen nutzen und selbst kreativ werden? Ob Unterwasserwelt, Burgen oder Löcher im Boden – man erstellt seine eigene 3D-Phantasiewelt und lernt, die (Re-)Aktionen der Spielfigur mit einfachen Wenn-Dann-Befehlen zu bestimmen. Am Ende des Workshops nehmen Sie Ihr selbst erstelltes Computerspiel mit nach Hause.

 
 

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